Glas-Glas-Laminate

Bei dieser Herstellungsweise werden die Solarzellen zwischen einem Frontglas und einem konventionellen Rückglas entweder unter Verwendung von EVA-Folie (Ethyl-Vinyl-Acetat) oder eines Giessharzes eingebettet. Wird EVA-Folie eingesetzt, ist der Herstellungsprozess praktisch gleich dem Glas-Folien-Laminat. Wird Giessharz eingesetzt, werden die Zellen mittels kleiner Abstandshalter auf dem rückseitigem Glas fixiert, so dass diese sich nach dem Füllen mit Giessharz exakt in der Mitte des Glasverbundes befinden. Dieser Aufbau hat gegenüber den Folien-Laminaten den wesentlichen Vorteil, dass die Solarzellen bei mechanischen Belastungen des Glases, zum Beispiel durch Wind oder Schnee, weniger belastet werden, denn die Solarzellen befinden sich in der so genannten neutralen Zone des Solarelements. Speziell die elektrischen Verbinder zwischen den Zellen werden nur gering beansprucht. In dieser Technologie können Solarelemente bis zu einer Größe von circa 2 m x 3 m hergestellt werden. Der Giessharz ist speziell im Hinblick auf Transparenz, Haftfähigkeit und Langzeitstabilität modifiziert. Glas-Glas-Laminate dienen Architekten gerne als ästhetisches, gestalterisches Element, denn die zwei Hauptkomponenten Glas und Zelle bieten beide in Bezug auf Form, Farbe, Größe, Transparenz und Design eine Fülle von Kombinationsmöglichkeiten.

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