Solarmarkt News

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Auf die Stagnation folgt wieder Wachstum im Schweizer PV Markt

16.01.2018 — 

Der Schweizer Sonnenenergie-Fachverband Swissolar legt zum Jahresbeginn eine erste Einschätzung zur Marktentwicklung vor. Während sich Photovoltaik »weltweit weiterhin auf Wachstumskurs« befinde, stagniere der Markt in der Schweiz »aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen«. Die neu installierte Leistung dürfte im vergangenen Jahr bei 250 bis 270 Megawatt gelegen haben (2016: rund 250 Megawatt). Damit steige der Anteil des Solarstroms am Schweizer Stromverbrauch um ein halbes Prozent auf rund drei Prozent und »ist nun nach der Wasserkraft mit Abstand die zweitwichtigste erneuerbare Stromquelle«.

Für 2018 wird erwartet, dass der Schweizer Markt wieder auf über 300 Megawatt wachse. Grund dafür sind die im Rahmen der Energiestrategie 2050 angepassten Gesetze und Verordnungen, die zum Jahresanfang in Kraft traten. »Nun existieren wieder günstige Rahmenbedingungen für den Bau großer Photovoltaikanlagen. Allerdings nur dann, wenn ein wesentlicher Teil des Stroms zeitgleich an Ort und Stelle verbraucht werden kann und wenn Investoren mit den langen Wartefristen für die Auszahlung der Einmalvergütung umgehen können«, so der Verband.

Die rund 38.000 Photovoltaikprojekte auf der KEV-Warteliste werden bei der Auszahlung der EIV bevorzugt behandelt. Neue Projekte unter 100 Kilowatt erhalten ihren Beitrag erst nach etwa 2,5 Jahren. Bei größeren Anlagen liegt die Wartezeit zu Beginn bei über sechs Jahren. In beiden Fällen sind die Beiträge gesetzlich garantiert, womit für Bauherren kein Risiko besteht.

Quelle: Swissolar