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Drastische KEV und EIV Kürzung

05.11.2014 — 

Der Bundesrat hat die Energieverordung festgelegt, welche per 1. Januar 2015 in Kraft tritt. Die kostendeckende Einspeisevergütung sowie die Einmalvergütung werden in zwei Schritten per 1. April und per 1. Oktober 2015 abgesenkt.

Die Vergütungssätze für Photovoltaik werden drastisch abgesenkt. Die Vergütungssätze für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) sowie die Ansätze der Einmalvergütungen (für Anlagen unter 30 kW) werden in zwei Schritten per 1. April und per 1. Oktober 2015 gesenkt. Damit liegen die Vergütungssätze ab 1. Oktober 2015 für grosse Anlagen (>1000 kW) rund 12%, für mittlere Anlagen (30-1000 kW) rund 18% und für kleine Anlagen (<=30 kW) rund 23% unter den heutigen Vergütungssätzen. Massgebend ist jeweils das Datum der Inbetriebnahme einer Anlage. Die neuen Vergütungssätze sollen mindestens bis 1. April 2016 Bestand haben.

Noch dramatischer fallen die Kürzungen bei den Einmalvergütungen aus. Der Leistungsbetrag von 850 Fr. wird auf den 1. April auf 680 Fr. und auf den 1. Oktober auf 500 Fr. pro kW gesenkt. Damit erfolgt eine Absenkung von 23% für eine 2 kWp Anlage und von 39% für eine 30kWp Anlage.

Integrierte Photovoltaik-Anlagen: Da die Investitionskosten von integrierten Anlagen nach wie vor höher sind als für angebaute Anlagen, wird für integrierte Anlagen wie bisher ein Zuschlag von rund 15% auf die Vergütungssätze gewährt. Als integrierte Photovoltaik-Anlagen gelten Anlagen, welche in Bauten integriert sind und neben der Stromproduktion zusätzlich dem Wetterschutz, dem Wärmeschutz oder der Absturzsicherung dienen (Doppelfunktion). Die Erfüllung von ästhetischen Kriterien, wie Vollflächigkeit oder sauberer Dachabschluss, reicht nicht aus, um eine Anlage als integriert zu betrachten.

BFE Mitteilung

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