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Panasonic baut Kapazitäten für HIT-Technologie aus

19.05.2015 — 

Seine HIT-Solarmodule und Solarzellen will der japanische Photovoltaik-Hersteller künftig in einem noch größeren Umfang fertigen. Die Shimane- und die Shiga-Fabrik sollen für umgerechnet knapp 70 Millionen Euro um insgesamt 150 Megawatt erweitert werden.

Die Panasonic Corporation hat den Ausbau seiner Produktionsstätten zur Fertigung ihrer HIT-Solarmodule und Solarzellen angekündigt. Insgesamt sollen dafür 9,5 Milliarden Yen, umgerechnet knapp 70 Millionen Euro, in die Produktionsstätten Shimane (Solarzellen) und Shiga (Solarmodule) in Japan investieren, teilte der Konzern mit. Mit dem Ausbau der eine zusätzliche Kapazität von 150 Megawatt schafft, steigere Panasonic seine Gesamtfertigungskapazitäten für seine HIT-Technologie auf mehr als ein Gigawatt bis März 2016. Neben diesen zwei Fabriken hat der Hersteller auch noch ein Werk in Malaysia und dem japanischen Nishikinohama.

Mit dem Ausbau reagiere Panasonic auf die steigende Nachfrage für Photovoltaik-Produkte weltweit und auch in Japan. In Japan hat der Zubau von Photovoltaik-Anlagen seit der Einführung der Einspeisetarife deutlich zugenommen. Derzeit ist es nach Japan der zweitgrößte Photovoltaik-Markt weltweit. Auf dem Heimatmarkt sei es das Ziel, den Anteil seines Smart Home Energy Management Systems weiter auszubauen. Dabei kombiniere Panasonic eine Photovoltaik-Anlage mit einer Wärmepumpe zur Warmwasserversorgung sowie einem Batteriespeicher und Energiesparelementen.

Quelle: PV Magazine Deutschland