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Solarworld Industries übernimmt Produktionsstätten in Freiberg und Arnstadt

Die Solarworld Industries GmbH hat die Produktionsstandorte in Arnstadt (Thüringen) und Freiberg (Sachsen) übernommen. Nach Angaben des Insolvenzverwalters der insolventen Solarworld AG (und anderen Unternehmen der vormaligen Solarworld-Gruppe) seien 515 Beschäftigte zu Solarworld Industries gewechselt, weitere 1.101 Mitarbeiter in Personaltransfergesellschaften.
Einem Bericht der Zeitung »Freie Presse« zufolge will Solarworld Industries am Standort Freiberg künftig nur noch Solarmodule fertigen und die Waferproduktion dort aufgeben. Dies habe Firmenchef Frank Asbeck bei einer Belegschaftsversammlung in Freiberg bekannt gegeben. Indes sei noch nicht endgültig entschieden, was mit der Fertigungsstätte passiere. Eine Alternative zur Schließung sei, dass ein anderes Unternehmen die Produktion fortführt, heißt es in dem Beitrag.
Im Januar hatte, wie berichtet, die seinerzeitige Solarworld AG eine Neuorientierung der beiden Standorte Arnstadt und Freiberg angekündigt. Demnach hätte in Freiberg die Produktion von Wafern und Modulen verbleiben sollen. Ebenfalls im Januar hatte die Solarworld AG verkündet, der Konzern habe für den Standort Freiberg bei dem Schweizer Produktionsmaschinenhersteller Meyer Burger Technology AG Diamantdrahtsägen zur Waferfertigung in einer Größenordnung von 500 Megawatt bestellt. Die Wafer hätten für die Produktion von Solarzellen am Standort Arnstadt in Thüringen eingesetzt werden sollen, hieß es.

Quelle: Photon