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Weltweite Battereispeicher-Projektpipeline für Speicher steigt auf 1.6 Gigawatt

22.01.2016 — 

Die sinkenden Kosten für Batteriespeicher, staatliche Förderprogramme und Ausschreibungen haben die Projektpipeline nach Angaben von IHS im vierten Quartal auf etwa 1,6 Gigawatt steigen lassen.  Das entspricht einem Anstieg von 45%. Alleine im vierten Quartal sei ein Ansteig um 400 Megawatt zu verzeichnen, erklärt Marianne Boust, Analystin von IHS Techology. Auch für dieses Jahr sei mit einem weiteren Wachstum zu rechnen. Die Hersteller und Entwickler auf der ganzen Welt seien darauf vorbereitet, so Boust weiter.

Einige Projekte für Großspeicher waren noch kurz vor dem Jahresende angekündigt worden, so etwa die sechs Batteriespeicher mit jeweils 15 Megawatt, die STEAG an deutschen Kraftwerksstandorten bauen will. Nach Ansicht von IHS ist dies ein deutliches Signal, dass sich die Speicherindustrie von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zunehmend hin zu wirtschaftlich realisierbaren Projekten bewege.

Nach den Auswertungen von IHS werden in diesem Jahr voraussichtlich Batteriespeicher mit etwa 900 Megawatt weltweit ans Netz gehen. Dies würde eine Verdoppelung des Marktes für netzgekoppelte Speichersysteme in diesem Jahr bedeuten. Mit 45 Prozent befinde sich knapp die Hälfte der geplanten Speichersysteme in den USA, gefolgt von Japan mit 20 Prozent.

Quelle: pv magazin