Unsere Konkurrenten sind andere Energiequellen wie Öl und Kohle

China Reise

Zur Vertiefung der Beziehungen mit den wichtigsten Tier 1 Modulherstellern und zur Qualitätskontrolle ist eine Solarmarkt Delegation bestehend aus Urs Kessler (Geschäftsführer), Stefan Kloos (Leiter Einkauf) und Rafael Stadelmann (Leiter Productmanagement) nach Shanghai gereist.

Gespräche mit Topkadern

Die Konkurrenten der Solarindustrie sind die anderen Energieformen wie Öl und Kohle.  In immer mehr Ländern gehört die Photovoltaik zu den günstigsten Energieformen.  Diese Botschaft hinterlässt Gener Miao, Vice President Global Sales and Marketing von Jinko Solar bei unserer Delegation. Als aktuell grösster Modulhersteller der Welt muss es für Jinko das Ziel sein, die Kostenstruktur weiter zu optimieren. Dies wird hauptsächlich über weitere Skalierung der Produktionslinien erfolgen.

Xie Jian, Chief Operation Officer von JA Solar zeigt sich beeindruckt, was der Solarmarkt im kleinen Schweizer Markt zustande gebracht hat. Die Solarmarkt GmbH war die erste Firma in der Schweiz, welche die JA Solar Module verkauft hat. Inzwischen ist Solarmarkt in Europa Kunde Nummer 1 für JA Solar geworden. Xie Jian will die gute Partnerschaft weiter ausbauen.   Der Einsatz der JA Laminate für das Arres Indachsystem soll weiter forciert werden.

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Gigantische Produktionsstätten

Insgesamt hat unsere Delegation bei der Besichtigung verschiedener Zell- und Modulwerke im Grossraum Shanghai mehr als 2000 km per Zug und Auto absolviert, um sich vom hohen Automatisierungsgrad der professionellen Produktionslinien und der  Qualitätssicherung überzeugen zu lassen.  „Die gigantischen Produktionsstätten wirken wie ganze Dörfer. Die Entwicklung in den letzten fünf Jahren war enorm.  Heute ist neben der Produktion auch die Qualitätssicherung auf europäischem Niveau“, schildert Rafael Stadelmann.  Die Mitarbeiter in den Werken sind gut ausgebildet, können unter guten Arbeitsbedingungen tätig sein und sind hoch motiviert.

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Weitere Marktkonsolidierung ist zu erwarten

Urs Kessler resümiert:  „Die Chinesen haben mit Ihren Produktionskapazitäten die Spitze eingenommen und werden diese in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Die neuen Werke sind gut strukturiert und lassen höchste Effizienz zu. Gleichzeitig steigt der Automatisierungsgrad weiter, womit die Kostenoptimierung in der Produktion weiter gesteigert werden kann.“  Aktuell stammen vier der fünf grössten Modulhersteller aus China.  Ca. zwei Drittel der Produktionskapazitäten wurden im Reich der Mitte errichtet. Weitere Konsolidierungen in der ganzen Photovoltaikproduktionskette sind in den nächsten Jahren zu erwarten. Finanziell schwach aufgestellte Player werden vom Markt verschwinden. Deshalb ist es für den Solarmarkt als Grosshändler zentral, mit gut aufgestellten Partnern zusammenarbeiten zu können.